Höhne 67 • 42275 Wuppertal
Tel.: 0202 / 57 16 34
Fax: 0202 / 254 21 56
info (at) ausdrucksweise.de

Kopierzentrum - die Druckwerstatt





1. Drucken und binden Sie meine Diplomarbeiten?

2. Was ist bei Papiervorlagen zu beachten ?

3. Welchen Dateityp benötige ich für Ausdrucke ?
    DRUCK-DATEIEN: Adobe Acrobat – Dateien (.pdf)
    TEXT-DATEIEN: Word – Dateien (.doc), Open Office-Dateien (.odt)
    PRÄSENTATIONS-DATEIEN: Power Point – Dateien (.ppt)
    LAYOUT-DATEIEN: Corel Draw – Dateien (.cdr), Illustrator(.ai), Indesign (.indd)
    BILD-DATEIEN: Photoshop, Paint (.psd, .jpg, .bmp, .tif, .gif, .png)
    Infos zu Schriften (Fonts)
    Andere Dateien

4. Was ist die  Auflösung und wie groß sollte sie sein?

5. Welchen Dateityp benötige ich für Beflockungen ?

6. Benötigen meine Vorlagen einen Rand ?

7. Wie kann ich randlos / randabfallend drucken?

8. Unsere Bearbeitungszeiten

9. DIN-Formate


 1. Drucken und binden Sie meine Diplomarbeit?

Selbstverständlich. Sie können Ihre Datei auf allen gängigen Datenträgern wie USB-Stick, CD-ROM, Diskette, Chipkarte oder externer Festplatte mit USB-Kabel mitbringen. Wenn Sie vorher telefonisch einen Termin vereinbaren, können Sie die fertige Bindung gleich mitnehmen, ansonsten beträgt die Bearbeitungszeit 1 Werktag.


 2. Was ist bei Papiervorlagen zu beachten?

Fertigen Sie Ihre Vorlagen so optimal wie möglich an: benutzen Sie weißes Papier in Standartstärke.
Auch wenn Ihre Kopien beidseitig bedruckt sein sollen – fertigen Sie Originale jeweils auf einem separaten Blatt an.
Die Qualität wird deutlich besser, da Sie nicht Gefahr laufen, durchschimmernde Rückseiten auf Ihrer Kopie abgebildet zu finden.


 3. Welchen Dateityp benötige ich für Ausdrucke ?

Wir arbeiten mit PCs und dem Windows XP Betriebssystem. Viele Dateien aus gängigen Programmen können wir bearbeiten.

Unser Favorit, mit dem Sie eigentlich nicht falsch liegen können:
PDF – Dateien (.pdf)

 

Adobe Acrobat – Dateien (.pdf)

Druckeignung: SEHR GUT

Die ideale Druckdatei! Die können Sie in jedem Fall immer zum Drucken abgeben, denn es handelt sich um eine Industrienorm für Druckdateien.

Alle Bilder, Schriften u.s.w. werden zusammengefügt, so das nachträglich auch auf einem fremden Rechner (ob Mac oder PC) nichts mehr „verrutschen“ kann. Allerdings muß die von Ihnen gelieferte Datei dann auch wirklich druckfertig sein – ein nachträgliches Bearbeiten bei uns ist dann nicht mehr möglich.

Eine PDF – Datei können sie aus vielen Programmen direkt exportieren oder speichern. Sollte eine solche Option nicht angeboten werden, installieren Sie einfach einen PDF-Schreiber auf Ihrem Computer.

Der beste ist hierbei natürlich das Original von Adobe, dieser ist allerdings kostenpflichtig.

Ein recht guter kostenloser PDF-Schreiber ist der PDF-Creator:

http://www.chip.de/downloads/c1_downloads_auswahl_15814847.html?t=1334651566&v=3600&s=52c310144d57f847c6cba2ac827d643f

Wenn Sie Software installiert haben, öffnen Sie einfach ihr Dokument und verfahren wie beim Drucken – nur wählen Sie statt des Druckers den PDF-Schreiber an. Hier können Sie nun, wie Sie es von Ihrem Drucker gewöhnt sind, die Druckqualität, Größe etc. anwählen.
Ganz wichtig: achten Sie darauf, daß Sie die Funktion "Schriften einbetten" angewählt haben (meist unter "Eigenschaften" zu finden).

Statt eines Ausdruckes erstellt Ihnen der PDF-Schreiber nun eine PDF-Datei aus Ihrem Dokument.

 

 

Alle anderen Dateien sind sogenannte OFFENE DATEIEN, das heißt Dateien, in denen man Bearbeitungen vornehmen kann. Auch diese lassen sich ausdrucken:
 

Word – Dateien (.doc) & Open Office (.odt)

Druckeignung: GUT

Diese Dateien eignen sich für umfangreiche Textdokumente, z.B. Diplomarbeiten, Chroniken, Dissertationen etc.
Beachten Sie hierbei bitte, dass Sie unbedingt selbst die Seitenränder festlegen sollten.
Nutzen Sie nicht einfach das vorgegebene Dokument Ihres Programms, bestätigen Sie die Ränder im Zweifelsfall. Ihr Dokument richtet sich sonst bei jedem anderen PC nach den Rändern der dort angeschlossenen Drucker – und die sind schließlich alle verschieden.

Legen Sie die Ränder nicht fest, geschieht das berühmte „Springen“: Zeilen- oder Seitenumbrüche stimmen nicht mehr, und vor allem bei eingefügten Bildern kann sich dies zu einem sehr ärgerlichen Problem auswachsen.

Sollten Sie andere Textprogramme wie z.B. Works benutzen, speichern Sie die Dateien am besten mit der Endung .rtf oder .txt ab.

 


Power Point – Dateien (.ppt)

Druckeignung: MANGELHAFT


Power Point ist eigentlich kein Programm, in dem man Druckvorlagen erstellt, hier fertigt man Präsentationen für den Beamer oder den Projektor. Daher ist das Programm für Ausdrucke nicht besonders gut geeignet, denn es arbeitet mit "Lichtfarben" (RGB) wie ein Fernseher, während Drucker alle mit "Mischfarben" (CMYK) arbeiten. Vor allem leuchtende Grüntöne oder Neonfarben kann der Drucker nicht in ein passendes Äquivalent "übersetzen", auch Blautöne tendieren meist ins Violett. Sollten Sie also eine Druckvorlage mit diesem Programm erstellen, achten Sie auf die Farbauswahl.

Vorsicht bei der Einstellung der Formate, hier hat Power-Point einen heimtückischen Fehler: wenn Sie bei der Seitengröße DIN A4 anwählen, bleibt das Programm meistens bei der Größe einer Bildschirmansicht! Geben Sie das Seitenformat daher auf jeden Fall per Hand ein: 21 x 29,7 cm.

 


Corel Draw – Dateien (.cdr),  Illustrator (.ai) & Indesign (.indd), Publisher (.pub)

Druckeignung: GUT

Das sind Layout-Programme, mit denen Sie Plakate, Flyer, Kataloge usw. erstellen können. Unsere Layouts erstellen wir in Corel Draw 13 und Indesign CS 4.

Achtung für MAC-Nutzer: Es ist möglich, dass selbst eine Indesign-Datei mit komplettem Druckordner (also mit allen Bildern und Schriften ihres Dokumentes) auf unseren PCs nicht korrekt wiedergegeben wird, da es z.B. bei der Verwendung bestimmter Fonts zu Problemen kommen kann. Fertigen Sie zur Sicherheit auch immer eine .pdf-Datei an.

Eigentlich für alle Arten von Ausdrucken geeignet.

 

 

Bild-Dateien (.psd, .jpg, .bmp, .tif, .gif)

Druckeignung: DATEIABHÄNGIG

Diese Dateien erstellen Sie in Bildbearbeitungsprogrammen (z.B. Photoshop), beim Scannen oder Fotografieren mit Ihrer Digitalkamera. Sie sind für Ausdrucke gut zu gebrauchen, allerdings sollten Sie keine mehrseitigen Broschüren als solche Dateien anlegen, denn das Zusammenfügen zu einem Dokument ist nur über Umwege und unter beträchtlichem Zeitaufwand möglich.

Wenn Sie .gif oder .jpg Dateien aus dem Internet herunterladen, werden diese in den meisten Fällen eine sehr geringe Qualität haben, da sie speziell für den Gebrauch im Netz aufbereitet wurden, d.h. sie haben eine möglichst kleine Dateigröße, damit sich das Bild schnell auf ihrem Bildschirm aufbaut. Die ergibt sich durch eine meist geringe Auflösung von nur 72 DPI oder weniger, was bedeutet, daß man die Bilder zwar auf dem Bildschirm betrachten, aber nur in sehr schlechter Qualität ausdrucken kann.

 



Schriften (Fonts)

Druckeignung: KEINE


Sollten Sie andere Schriftarten als Arial oder Times New Roman verwenden, bringen Sie uns diese Schriften auf jeden Fall mit, d.h. speichern Sie die original Schriftarten-Datei(.ttf) aus Ihrer Systemsteuerung (dort finden Sie den Unterordner „Schriften“) auf dem Datenträger, den Sie uns mitbringen. Alternativ können Sie, z.B. im Corel Draw, Ihre Schriften auch in Kurven umwandeln (zu finden unter dem Menü-Punkt „Anordnen“).


 


Andere Dateien

    auf Anfrage
    nicht drucken können wir aus Dateien, die in Gimmik-Programmen erstellt wurden, d. h. Programme,
    die nur eine ganz bestimmte Funktion anbieten – beispielsweise ein Programm nur für Visitenkarten, Einladungen etc.

Solche Programme sind oft als Dreingabe zu anderen Produkten zu bekommen.
Sie sind einfach zu bedienen und bieten ein paar hübsche Vorlagen an, sind aber nur für diese eine spezielle Funktion verwendbar. Solche Dateien können wir in der Regel nicht ausdrucken, da wir solche Programme nicht installiert haben – unsere PCs wären viel zu voll, wir benutzen für jedes Layout die selben 2-3 Programme.

Außerdem haben diese „Vorlagen“-Programme so ihre Tücken. Wenn Sie selbst ihre Visitenkarten schon zu mehreren Nutzen auf einem Bogen angeordnet haben, muß dies nicht unbedingt mit unseren Druckern harmonieren.
Vertrauen Sie hier lieber auf unsere Routine und Erfahrung und bringen Sie nur das Layout einer einzelnen Karte mit – überlassen Sie die Nutzenmontage uns, denn das Anpassen einer von Ihnen arrangierten Datei an die Anforderungen unserer Maschinen kann eine beträchtlich längere Bearbeitungszeit und somit viel höhere Kosten verursachen.

    nicht drucken können wir aus Quark Express.


 
4. Auflösung / DPI

Mit der Auflösung bezeichnet man die Qualität des Bildes – in wie viele Einzelpunkte ein Inch „aufgelöst“ ist. Umso mehr Punkte auf einer bestimmten Fläche – desto detailreicher das Bild. Die Einheit für die Auflösung ist DPI (dots per inch).

Achtung: Ihre Dateien sollten in einer guten Auflösung angefertigt werden, ein nachträgliches Erhöhen der DPI-Zahl bewirkt keine Verbessung der Qualität, sondern lediglich ein "Verschwimmen" des Motives.

Welche Auflösungen benötigen Sie?

• in der Regel genügen für alle Ausdrucke bis DIN A3 eine Auflösung zwischen 200 und 300 DPI

• auch für Foto-Poster in DIN A0 benötigen Sie auf keinen Fall mehr als 400 DPI

• wenn Sie Vorlagen mit sehr kleinen Schriften (z.B. Visitenkarten) im Photoshop erstellen wollen, sollten Sie mindestens 400 DPI anlegen.

Sollten Sie nicht sicher sein, fragen Sie uns, wir beraten Sie gern!

 


5. Dateien für Beflockung

Hier werden Vektordateien benötigt, diese können Sie in verschiedenen Programmen erstellen (z.B. Photoshop, Corel Draw, Indesign, Illustrator)

Die ideale Datei ist eine eps.-Datei, gern auch eine .ai-Datei.

Auch geeignet sind .bmp Dateien (mit mind. 300 DPI Auflösung!)

Alle anderen Dateiformate sind nur bedingt geeignet und müssen von uns noch einmal bearbeitet werden.

Das Setzten eines Schriftzuges in einer von 20 wählbaren Schriften ist in unseren Beflockungspreisen übrigens inbegriffen!



6. Benötigen meine Vorlagen einen Rand ?

Ja. Alle Fotokopierer lassen auf den Blättern einen Rand, den Sie nicht bedrucken können, die einen mehr, die anderen weniger. Unsere s/w-Kopierer haben einen Seitenrand von etwa 6mm.

Farbkopierer sind  sehr verschieden, hier liegt der Rand zwischen 4mm und 10mm. Im Zweifelsfall lassen Sie einfach 1cm Rand, damit sind Sie immer auf der sicheren Seite.

Beim Binden gilt: gelochte Bindungen benötigen 1,5 - 2cm,

Hard-Cover-Bindungen 1cm,

Klebebindungen 0,5cm Rand

Diese Ränder „verschwinden“ in der Bindung, d. h. wenn Sie aus optischen Gründen noch einen Rand rund um Ihr Motiv wünschen, müssen Sie diesen zusätzlich anlegen.
 

 7.  Randloser / Randabfallender Druck

Einen Druck, der bis zum Rand mit Farbe bedruckt ist, fertigt man an, indem man einfach auf ein größeres Papier druckt und anschließend auf die Gewünschte Größe zuschneidet.

Hierbei ist es ganz wichtig, dass Sie in Ihrer Vorlage den sogenannten Verschnittrand oder Überfüllung anlegen. Dies bedeutet, dass alle Objekte oder farbigen Flächen, die bis an den Bildrand reichen sollen, 3mm darüber hinaus ragen. Bei der Verarbeitung wird dieser Rand dann abgeschnitten.

Schnittmarken sind im Digitaldruck in der Regel nicht notwendig. Wenn Sie aber welche anlegen möchten, achten Sie bitte darauf, daß diese sich ausserhalb der Überfüllung befinden!


8. Unsere Bearbeitungszeiten

Ein Kopierzentrum hat den Vorteil, dass es schnell ist. Die meisten Dinge
werden Sie gleich mitnehmen können. Allerdings sollten Sie folgendes beachten:


- melden Sie sich für Ausdrucke und Layouts vorher telefonisch an


- Bindungen dauern ½ bis 1 Arbeitstag, bei großen Auflagen fragen Sie bitte nach


- Transferdrucke und Beflockungen dauern 1 Arbeitstag, bei großen Mengen fragen Sie bitte nach

Wenn es schneller gehen muß, melden Sie sich bitte telefonisch an.


 9. DIN-Formate

Nachfolgend finden Sie eine Tabelle mit den Größen der jeweiligen DIN-Formaten und dem zur Vergrößerung und Verkleinerung benötigten Faktor.